Der Mut zum Bloggen und sich öffentlich zu zeigen


– Werbung – wegen unbezahlter Markennennung

Ich möchte über ein Thema sprechen, das mich eigentlich schon seit dem Beginn meiner Bloggerzeit beschäftigt.

Ich habe eine längere Zeit darüber nachgedacht, überhaupt einen eigenen Blog zu erstellen und nochmals einige Monate um ihn wirklich zu veröffentlichen.

Der Mut zum Bloggen und sich öffentlich zu zeigen

Ich bin jemand, der nicht jedes kleinste Ereignis auf Facebook oder Instagram postet, zumindest nicht mehr.

Die Zeit als ich mit meinem Mann in den USA lebte und lange von meiner Familie und Freunden getrennt war, habe ich Facebook genutzt, um mein Leben mit ihnen zu teilen.

Doch seit ich wieder in Deutschland lebe und jetzt auch ein Kind habe, ist es mir umso wichtiger, nicht alles auf Social Media mit der Welt zu teilen. Es gibt wahrscheinlich viele Facebook Freunde, die noch nicht einmal wissen, dass ich ein Kind habe. Ich habe noch nie ein Foto von ihm gepostet und selbst auf meinem WhatsApp Profilbild, bin nur ich zu sehen.

Ich bin halt eher introvertiert und möchte nicht, das jeder alles von mir weiß. Und ich denke mittlerweile noch bewusster darüber nach. Wahrscheinlich spielt da auch meine Unsicherheit ein kleine Rolle.

Kann man so überhaupt Erfolg auf Social Media haben? Heutzutage mit den täglichen persönlichen Insta Storys oder Lives auf Facebook.

Doch ich denke schon! Ich lasse meine DIY Projekte für mich sprechen und präsentierte mich durch sie. Und vielleicht werde ich durch ein positives Feedback auch etwas selbstbewusster und werde mich in Zukunft öfter trauen mich selbst zu zeigen und mit meinen Followern und Blog Besuchern zu kommunizieren. Es dauert bei mir vielleicht einfach etwas länger, um diesen Schritt zu gehen.

Der Mut zum Bloggen und sich öffentlich zu zeigen - Motivation

Sich öffentlich zeigen und seinem Blog ein Gesicht geben

Meinen Blog zu veröffentlichen und mich auf dem Profilbild zu zeigen, war ein großer Schritt für mich.

Ehrlich gesagt, ist es mir nicht so wichtig, was Fremde über mich denken, sondern eher was meine Familie und Freunde davon halten, wenn ich sehe, dass meine Freunde meine Beiträge liken und ich weiß, sie haben sie gelesen und kommen zu mir und sagen: „Hey, ich habe deinen letzten Beitrag gesehen, coole Idee!“ denke ich immer, oh nein wie peinlich, hoffentlich habe ich keinen Rechtschreibfehler gemacht oder überlege, was die Leute noch über meine Arbeit denken könnten.

Aber warum ist mir das so wichtig und warum bin ich durch das Feedback meiner Familie und Freunde so beschämt?

Vielleicht kommt es daher, dass ich schon immer eine kleine Rechtschreibschwäche hatte und als Blogger geht es nun mal um das Schreiben. Was mich dadurch auch etwas unsicherer macht, gegenüber anderen Bloggern. Dazu kommt vielleicht auch mein Dialekt, da ich kein perfektes Hochdeutsch spreche, was aber eventuell auch etwas charmanter rüber kommt, weil man eben nicht ein versteiftes Hochdeutsch spricht, was aber natürlich auch nicht heißen soll, dass das schlimm wäre. Jeder hat nun mal seinen eigenen Stil und dadurch auch einen Wiedererkennungswert.

Aber eigentlich ist das total egal, ich mach das in erster Linie für mich und alle DIY Fans und Besucher meiner Seite, die meine Ideen toll finden und sie gerne nachbasteln wollen. Ein bisschen Angst, schlechte Kommentare zubekommen, wird wohl immer da sein. Nicht jeder wird meine Ideen und Designs mögen.

Warum ist mir die Meinung anderer so wichtig?

Ich denke, niemand möchte, dass andere ihre Werke/Arbeiten sehen und denken oder sogar sagen:

  • Was ist das denn?
  • Was hat sie sich denn dabei gedacht?
  • Warum denn so und nicht so und so …?
  • Das ist total hässlich, sowas hätte ich nie gepostet!  

Aber hey, haters gonna hate!  

Du kannst nie allen gerecht werden, aber so what!   

Man wird nie den Geschmack aller treffen, es wird immer Leute geben, die eine andere Meinung und Vorstellung haben und das ist auch gut so. Denn sonst wäre die Welt wohl ziemlich langweilig, wenn wir alle die gleiche Meinung hätten!

Grade im Internet kann man Menschen auf der ganzen Welt erreichen, aus verschiedensten Kulturen und mit verschiedenen Geschmäckern. Also vielleicht kommen meine DIY’s in einem Land nicht so gut an, aber dafür in einem anderen umso mehr.  Es ist wichtig, seine Zielgruppe zu kennen und zu analysieren.    

Bloggen - Mein Perfektionismus steht mir oft im Weg

Warum mir mein Perfektionismus oft im Weg steht

Ich habe an mich selbst sehr hohe Erwartung und möchte immer alles zu 100% erfüllen, womit ich mir selber großen Druck mache. Denn ich möchte vollkommen zufrieden sein mit meiner Arbeit und dem was ich poste.

Aber wie wichtig ist das überhaupt? Sehen andere überhaupt kleine Makel und Unstimmigkeiten, mit denen ich nicht komplett zufrieden bin?

Macht es einen Menschen und seine Arbeit sogar vielleicht charmanter und echter, wenn nicht alles perfekt ist? Sodass andere sich damit identifizieren können und sich auch vorstellen können, die Dinge auch auszuprobieren und nachzubasteln?

Daher möchte ich versuchen, nicht immer so verbissen zu sein und nicht enttäuscht zu sein, wenn etwas mal nicht zu 100% meinen Vorstellungen entspricht, denn das ist kein Weltuntergang.

Daher hilft es auch immer mal wieder seine alten Projekte und Beiträge durchzugehen, da einem vielleicht noch ein paar Verbesserungen oder Änderungen einfallen, die man vorher gar nicht gesehen hatte.

Puh, das ist wohl mein persönlichster Beitrag überhaupt. Aber es tut gut, mal darüber zusprechen, oder eher gesagt, zuschreiben, was mir so auf der Seele brennt. Auch bei diesem Beitrag war ich mir sehr unsicher und habe lange dran herum gefeilt und überlegt, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen soll.

Aber vielleicht geht es dir ja genauso oder so ähnlich. Ich würde mich freuen, Gleichgesinnte kennenzulernen und sich auszutauschen. Eventuell kann man ja voneinander lernen und sich gegenseitig Stärken.

Für das neue Jahr werde ich mir vornehmen, etwas offener zu sein und nicht immer an mir zu zweifeln.

Also guten Rutsch!  

Ganz liebe Grüße

Anne-Kathrin

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